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Die Digitalisierung

Entscheidend für die Qualität der Bildwiedergabe ist die Auflösung. Dieser Begriff wird in der Praxis für zwei verschiedene Parameter verwendet, was häufig zu Verwirrung führt.

Man muss zwischen Grauwertauflösung und Auflösung unterscheiden.

Die Grauwertauflösung, auch Abtasttiefe oder Farbtiefe genannt, gibt die Zahl der Graustufen für jedes erfasste Bildelement an. Sie wird als Bit-Tiefe angegeben.

Die Auflösung gibt die optisch unterscheidbare Anzahl von wiederzugebenden Einzelheiten z. B. feine horizontale Linien an. Sie gibt die Digitalisierung der Bildvorlage in dots per inch (dpi) bzw. Linien pro cm (L/cm) an.

Die Grauwertauflösung beim Scanner ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Zerlegt ein Scanner eine einfarbige, schwarzweiße Strichvorlage in eine elektronische  digitale Bitmap (Bitmap = Bitmuster, ein aus einem rechtwinkeligem Raster von Pixel bestehendes Bild. Der Computer weist jedem Pixel einen Wert zu, der Farbe und Helligkeit des Pixels bestimmt.), so ergibt die digitalisierte Information eines jeden Bildelementes – schwarz oder weiß – entweder einen Punkt oder keinen Punkt.

Verarbeitet ein Scanner Graustufen, so werden zusätzlich zu jedem Bildpunkt noch Informationen über die Intensität des Grauwertes gespeichert. Und gerade diese Zusatzinformationen sind entscheidend für die Qualität der Wiedergabe von Halbtonvorlagen. Durch die hohe Zahl an Zusatzinformationen können die Nuancen der Vorlage detailliert wiedergegeben werden. Es gehen keine Informationen verloren.

Ein gutes Bild sollte nicht nur in der richtigen Auflösung gescannt werden, sondern auch noch den vollen Tonwertumfang einer Vorlage erfassen. Dabei sollten die Töne richtig zwischen Schwarz und Weiß verteilt werden, um so Kontrast und Bildhelligkeit korrekt darzustellen. Gleichzeit müssen alle Bilddetails sichtbar sein, die Lichter müssen Zeichnung haben, ebenso die Tiefen und die Mitteltöne.

Um diese Anforderungen auf die Dreifarbennegative zu übertragen, ist es Erforderlich die beste Vorgehensweise beim Scannen zu ermitteln.

Man berechnet die Scanauflösung nach folgender Formel:


Scanauflösung (in ppi) = QF x Rasterweite (in lpi) x Abbildungsfaktor


QF: Qualitätsfaktor

ppi: Pixel per inch

lpi: Linien pro inch

Qualitätsfaktor bedeutet:

Bei der Umsetzung eines Bildes in ein Rasterbild werden die Graustufen in mehr oder weniger große schwarze Punkte umgewandelt. Wenn die Scanauflösung gleich groß ist wie die Rasterweite, entstehen fehlerhafte Punktgrößen. Stehen mehrere Pixel zur Bestimmung einer Punktgröße zur Verfügung, können fehlerhafte Punktgrößen vermieden werden. Um die Anzahl der zur Verfügung stehender Pixel zu erhöhen, wird die Scanauflösung mit einem Qualitätsfaktor multipliziert.
Der Qualitätsfaktor sollte 2 sein. Sowohl bei Graustufen und Farbbildern.

 

Vor dem Scan, muss man genau berücksichtigen in welcher Bildgröße man die Bilder später ausgeben möchte. Wir haben um eine Vergrößerung im Druck von 350% zu erzielen, die Negative mittels eines highend Flachbettscanners in einer Auflösung von 1400ppi gescannt.