Lebensdaten
Prinzip
Kamera
Projektoren
» Chromoskop
» Einfache Projektoren
» Dreifarbenprojektor
Druck
Reproduktion
Bildgalerie
Kontakt
Danksagung

Einfache Projektoren

Prof. Dr. A. Miethe konstruierte einen einfachen Projektionsapparat, mit dem die Bilder auf ca. 1,5 m Länge vergrößert werden konnten.

Dieser Apparat bestand aus drei Projektoren, die in einem Gehäuse vereint waren.

Der einfache Projektionsapparat

Das Zusammenfügen der Bilder geschah also nicht durch Drehung und Kippen drei einzelner Projektoren, sondern vielmehr durch das Verschieben der Objektive parallel mit der optischen Achse. So konnte man die Bilder deckungsgleich bekommen, was beim Kippen oder Schwenken der Apparate nie ganz genau funktionieren konnte.

Bei der Projektion zerschnitt Prof. Dr. Miethe die Bilder nicht, sondern führte sie als Ganzes in den Apparat ein.

Der einfache Projektor hatte folgenden Aufbau:
Es befanden sich übereinander drei Lampen. Der Abstand zwischen den Brennern war 8cm (bezogen auf die Bildmitte der Teilbilder). Das von der Lichtquelle ausgehende Licht wurde durch ein dreifaches System von Doppelkondensatoren entsprechend konvergent gemacht. Die Doppelkondensatoren bestanden aus zwei plankonvexen, viereckig abgeschliffenen Linsen im Format 8 x 9cm. Diese Linsen waren in gemeinsamen Rahmen ohne Zwischenwände direkt übereinander gefasst. Der Rahmen zur Aufnahme des Diapositives befand sich dicht hinter der zweiten Kondensatorlinse (in Strahlrichtung). Dieses wurde dann von den in jeweils 8cm Entfernung angebrachten Objektiven abgebildet. Die Projektionsobjektive besaßen Farbenfilter von entsprechender Farbe und waren mit mikrometrischen Einrichtungen zur gegenseitigen Verschiebung in horizontaler und vertikaler Richtung ausgestattet, wobei das mittlere Objektiv feststehend war.

Schematischer Aufbau des einfachen Projektors

Das projizierte Bild musste fehlerfrei sein, da ansonsten durch die Vergrößerung 

störende Elemente hervorgehoben wurden.