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Das Prinzip der Dreifarbenfotografie

Das historische Verfahren der Dreifarbenfotografie nach der Natur war Anfang des 20. Jahrhunderts eine Methode Bilder farbig zu fotografieren.

Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass die Fotografen sich das Prinzip zu Nutzen gemacht haben, die Farben in ihre spektralen Komponenten Rot, Grün und Blau zu zerlegen. Aufgrund dieser Separation war es möglich eine fotografische Registrierung der in den Mischfarben enthaltenen Anteile der Grundfarben vorzunehmen. Die Speicherung dieser Information erfolgte auf SW-Negativmaterial in Form von drei Teilbildern. Diese Teilbilder wurden durch jeweils eine fotografische Aufnahme durch ein Rot-, Grün- und Blaufilter erzeugt.

Der Wissenschaftler Prof. Dr. A. Miethe hat wesentlich zur Vervollkommnung des Verfahrens beigetragen.

Grundlagen 

Isaac Newton (1642-1726) entdeckte in seiner Arbeit über Optik (1666-1672) das weißes Sonnenlicht aus verschiedenen Lichtarten zusammengesetzt ist. Er platzierte vor einer kleinen runden Öffnung in einem abgedunkelten Raum ein Prisma. Anstelle eines weißen Flecks entstand ein vertikaler Farbstreifen an der Wand. Er stellte somit fest, daß weißes Licht aus sieben Farbkomponenten besteht. Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett, wobei das rote Licht die kleinste und das violette Licht die größte Ablenkung erfuhr.

 

Prisma mit eingehendem weissen Lichtstrahl und den resultierenden Spektralfarben.

 

Bei der additiven Mischung farbiger Lichter werden Farbreize optisch gemischt. Die in der Mischung enthaltenen Lichter wirken gleichzeitig auf das Auge ein. Es lassen sich mit den drei Grundfarben alle möglichen Farbtöne mischen. Um jedoch befriedigende Ergebnisse zu erhalten, müssen diese Grundfarben Orangerot, Grün und ein ins Violett ziehendes Blau sein.

Die additive Farbmischung

 

Bei der subtraktiven Mischung, handelt es um eine Mischung mit Pigmenten. Deren Farbwirkung beruht auf dem Prinzip, dass dem in die Pigmentschicht eindringenden weißen Licht bestimmte Spektralanteile entzogen werden.

Die Ergebnisse der Farbenmischung hängt nicht allein von der Farbe der gemischten Farbmittel ab, sondern auch von weiteren Eigenschaften. Durchsichtige (lasierende) Farben ergeben andere Mischfarben, als deckende Farbmittel.

Die subtraktive Farbmischung

 

Ebenso ist es möglich aus einer Mischfarbe jederzeit die in ihr enthaltenen Anteile Rot, Grün und Blau auszusondern. Aufgrund dieser Separation ist es möglich, eine fotografische Registrierung der in den Mischfarben enthaltenen Anteile der Grundfarben (R,G,B) vorzunehmen.

 

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